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18 Herstellerumfrage Informationstechnologie sich geschlossenen Raum mehr und mehr gelöst und neu verortet: Als Bestandteil eines logistischen Ökosystems, das ganzheitliches Logistikmanagement   11.2017 erfordert, bis zur letzten Meile. Das äußert sich beispielsweise anhand übergreifender Entwicklungsbestrebungen zu verbesserter Integrationsfähigkeit und Schnittstellenverfügbarkeit, um eine einfache Anbindung des WMS an bestehende Systemlandschaften zu ermöglichen, ob „on-premise“ oder in der Cloud. Moderne Lösungen müssen dabei auch auf die nahtlose Integration neuer Technologien vorbereitet sein, über die im WMS der Einsatz von mobilen Endgeräten und Apps unterstützt wird. Darüber hinaus muss neben der klassischen, zentral geplanten Ausführung von logistischen Prozessen und Materialflusssteuerung in Zukunft auch auf die Kommunikation mit den immer weiter verbreiteten „smarten“ Objekten in der Prozesskette reagiert werden, um die Abwicklung auch kurzfristig auf die aktuell vorliegende Datenlage anpassen zu können. Alle Informationen zum Status der einzelnen Warenstücke im Materialfluss stehen nahezu in Echtzeit zur Verfügung. Diese Flut gilt es nutzbringend zu verarbeiten. Möglich wird dies durch den Einsatz einer Logistikplattformlösung, deren entscheidende Schicht der Service bildet. Sie liefert den Nutzen, die gesammelten Informationen verarbeiten, auswerten und aufbereiten zu können. u www.inconso.de anzufahrende Position und erreicht diese auf dem schnellsten Weg in der kürzesten Zeit zu den geringsten Energiekosten. Das entlastet den Menschen und steigert die Effizienz. u www.jungheinrich.de Christiane Pilz Portfoliomanagerin, Jungheinrich Warehouse Management Solutions Patrick Diedrich IT-Consultant, Klinkhammer Förderanlagen GmbH Die Nachfrage nach Digitalisierung und Automation von physischen Prozessen und intelligenter Vernetzung von Mensch und Maschine wird weiter steigen. Gleichzeitig bringt die ganzheitliche Optimierung und Abbildung komplexer Material- und Informationsflüsse einen wachsenden Bedarf an vollintegrierten Lösungen mit sich. Auch in Zukunft wird die Aufgabe des WMS darin bestehen, die Prozesse im Lager noch einfacher, effizienter und kostengünstiger zu machen. Dabei muss sichergestellt werden, dass die Lagerverwaltungssoftware an Innovationen der Intralogistik stets flexibel und zuverlässig angepasst werden kann, um auch den zukünftigen Herausforderungen im Lager gewachsen zu sein. Wir bei Jungheinrich stellen diese Vorwärtskompatibilität inhouse durch eigene Software- und Logistikexperten sicher. Nur die stetige Weiterentwicklung, die das WMS release- und updatefähig hält, ermöglicht den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Lager. Ein modularer Aufbau sowie ein mehrdimensionales Konfigurationsmodell wie beim Jungheinrich-WMS garantieren eine einfache Anpassung an zukünftige Veränderungen. Wichtig bleibt die Möglichkeit zur Anbindung des WMS an bestehende Systemumgebungen, die über Standardschnittstellen sichergestellt wird. Eine immer größere Rolle wird die intelligente Vernetzung zwischen WMS, Flurförderzeugen und Lagereinrichtungen spielen. Das Jungheinrich Logistik-Interface übersetzt die Informationen des WMS direkt an die Fahrzeugsteuerung. Damit weiß das Fahrzeug, beispielsweise bei der Lagernavigation für Schmalganggeräte, exakt seine nächste Da die Komplexität der Intralogistiklösungen von Jahr zu Jahr anspruchsvoller wird, muss sich auch die Lagerverwaltungssoftware den gestiegenen Anforderungen anpassen. Hier steht vor allem der modulare Gedanke im Vordergrund. Dies betrifft die Funktionsvielfalt und vor allem die Wählbarkeit der benötigten Module und Funktionen, um dem Kunden eine standardisierte, aber trotzdem maßgeschneiderte Lösung an die Hand zu geben. Daraus resultiert, dass jeder WMS-Hersteller zunehmend auch Prozessberater für den Kunden ist. Mit dem Warehouse Management System Klinkware legt Klinkhammer großen Wert darauf, dass der Kunde nicht nur ein Hilfsmittel, sondern eine Lösung erhält, die seinen Anforderungen und Wünschen entspricht und mit seinen Zielen mitwachsen kann. Ein weiterer Aspekt, mit dem sich der WMS-Markt in Zukunft deutlich mehr auseinandersetzen muss als heute, ist die immer größere Datenflut. Im Logistikbereich werden immer mehr smarte Geräte miteinander und untereinander vernetzt. Die dadurch entstehenden Daten müssen immer schneller verarbeitet und entsprechende Aktionen daraus abgeleitet werden. Man spricht hier von intelligenten Systemen und zukünftig von sogenannten „Systemen der Künstlichen Intelligenz“. So könnte eine Intralogistikanlage durch maschinelles Lernen und den Einsatz entsprechender Rechenleistung sowie komplexer Algorithmen dem Leitstand selbständig mitteilen, wo zum Beispiel Engpässe sind und was genau die Intralogistikanlage zu welchem Zeitpunkt benötigt – seien es menschliche oder technische Ressourcen. Anhand der Daten lässt sich anschließend durch einen Forecast und Hochrechnungen genau prognostizieren, ab wann eine Anlage erweitert oder verändert werden muss, um den immer schnelleren Prozessen weiterhin gerecht zu werden. Das WMS-System kann sich in Zukunft selbst die benötigten Ressourcen zuteilen. u www.klinkhammer.com


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