Page 57

dhf_1017

Krane + Hebezeuge 57 3D-Kranbahnvermessung via Roboter Ein besonderer Bestandteil der CRS ist die Kranbahnvermessung RailQ. Sie kommt zum Einsatz, wenn Kranschienen oder Kranlaufräder Verschleiß aufweisen. Allein in den vergangenen 14 Monaten prüften die Spezialisten von Konecranes bundesweit 50 Kran-anlagen – insbesondere Hafen- und Prozesskrane. RailQ ist ein in der Branche einzigartiges Vermessungsverfahren, bei dem eine selbst entwickelte, ferngesteuerte Roboterlaufkatze (Robo Rail) auf die Laufschiene aufgesetzt wird. Das Vermessungsgerät sendet Laserstrahlen, die ein 360-Grad-Multitrack-Prisma mit Präzisionsspiegeln reflektiert und an das Gerät zurücksendet. Gemessen werden damit Spurweite, Geradlinigkeit und Höhe der Kranbahn sowie Höhenabweichungen der Schienen zueinander. Für den Kunden bringt RailQ zahlreiche Vorteile. „Die Kranbahnvermessung mit RailQ liefert exakte Daten über Zustand und Ausrichtung der Kranschienen. Die Ergebnisse werden nahezu in Echtzeit dreidimensional visualisiert, so dass sich Problembereiche schnell identifizieren lassen. Wir geben anschließend Empfehlungen für die Instandsetzung, sofern die Untersuchung Beschädigungen aufzeigt. Die Analyse mit RailQ ist zudem wesentlich schneller und effizienter als andere Verfahren, was die Stillstandzeit verringert und die Verfügbarkeit der Krananlagen erhöht“, betont Nico Zamzow. u www.konecranes.de TRANSPORTIERT AUTONOM info@tuenkers.de www.tuenkers-modular-automation.de www.Dhf-magazin.com AGV „Produktionsausfälle, Unfallgefahr und wachsende Kosten: Ältere Krananlagen bergen für Unternehmen oft Risiken mit negativen Folgen für den Produktionsablauf und das Instandhaltungsbudget“, sagt Nico Zamzow, Leiter des Bereichs Kranservice von Konecranes in Deutschland und der Schweiz. In den eng getakteten Prozessen von Branchen wie der Stahl-, Papier- und Anlagenproduktion sowie im Energiesektor und in der Logistik ist Zuverlässigkeit, Sicherheit und Effizienz Pflicht. Hersteller und Gesetzgeber empfehlen deshalb, Krananlagen, die länger als zehn Jahre im Einsatz sind, unbedingt umfassend zu inspizieren. Konecranes gehört dabei als einer der führenden Kran- und Hebezeughersteller zu den Vorreitern; die Kran-Experten arbeiten bei ihren Inspektionen mit ausgefeilter Messtechnologie. Allein in den vergangenen 14 Monaten untersuchten sie bundesweit 40 Krananlagen mit der Kranzuverlässigkeitsanalyse (Crane Reliability Study/ CRS). Ein neuer Rekord, denn immer mehr Unternehmen entscheiden sich dafür, ihre in die Jahre gekommenen Anlagen rechtzeitig überprüfen zu lassen. Die modular aufgebaute und von Konecranes entwickelte Crane Reliability Study bietet ein Gesamtpaket für eine detaillierte Ist-Analyse von Hallen-, Prozess- oder Hafenkranen. „Wie können Krane effektiver, leistungsfähiger und wirtschaftlicher betrieben werden? Und wie lässt sich die Lebensdauer meiner Krananlagen verlängern? Das sind Fragen, die sich unsere Kunden häufig stellen. Mit unserer CRS-Analyse können wir auf diese Fragen präzise Antworten geben und Kranbetreibern so eine Grundlage bieten, auf der sie weitere Entscheidungen bezüglich Instandsetzung, Modernisierung oder Neuanschaffung treffen können“, erläutert Nico Zamzow. Unternehmen profitieren dabei von der Erfahrung, die Konecranes bei der Wartung von mittlerweile mehr als 450 000 Kranen gesammelt hat. Ist-Zustand des Krans, von Stahlkonstruktion bis Elektronik Bei der Kranzuverlässigkeitsanalyse werden neben sicherheitsrelevanten Bauteilen auch der Stahlbau, die Antriebe und die elektrische Ausrüstung des Krans geprüft. Zudem kann die CRS eine umfangreiche Ersatzteilanalyse beinhalten. Dabei kommen von Konecranes entwickelte Tools zum Einsatz, zum Beispiel die 3DKranbahnvermessung RailQ, die magnetische Seilinspektion RopeQ und die geometrische Vermessung der Krankonstruktion CraneQ. Mit dem Umfang lassen sich Beschädigungen feststellen, die bei einfachen üblichen Inspektionen unentdeckt bleiben. Ob Schwerlast-, Prozess-, Seilzug- oder Industriekran, jede Anlage hat einen ganz individuellen technischen Footprint, den es bei der Prüfung zu beachten gilt. Deshalb ist CRS modular aufgebaut. Die Kran-Experten von Konecranes stimmen das Prüfverfahren genau auf jede Anlage ab – unabhängig davon, von welchem Hersteller sie stammt. Dafür nutzen sie das Main Man-Softwaresystem, das Inspektionspläne angepasst an die jeweilige Krankonstruktion erstellt. Auf dieser Basis überprüft das Experten-Team den Kran direkt vor Ort. „Alle gesammelten Informationen fließen in den abschließenden CRS-Ergebnisreport ein. Mit Sicherheits-, Zustands-, Mängel- und Bildbericht zeigt er den tatsächlichen Zustand des Krans. Der Bericht gibt unseren Kunden konkrete Empfehlungen, wie Mängel behoben werden können und wie sich Leistungsfähigkeit, Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit der Krananlage verbessern lassen“, sagt Nico Zamzow. AGV_2017_4C_102x150.indd 1 04.10.17 10:39


dhf_1017
To see the actual publication please follow the link above