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Flurförderzeuge 51 Zu Frage 3: Routenzüge spielen ihren Nutzen vor allem auf längeren Strecken aus. Zu kurze Wege sind tendenziell kontraproduktiv. Dies ist jedoch im spezifischen Einzelfall zu prüfen. Des Weiteren müssen Anwender unbedingt Prozessanpassungen vornehmen. Die Standardisierung der Versorgungsprozesse ist eine der Voraussetzungen. Zu Frage 4: Unsere Produktpalette reicht von Mitgängergeräten, wie den Toyota Tracto TWE, der für Zuglasten bis 1 500 Kilogramm ausgelegt ist, über leichte, wendige Schlepper, zu denen die TSE 100, 150, 300 und 500 mit Tragfähigkeiten von bis zu fünf Tonnen zählen, bis hin zu Schwerlast-Sitzschleppern für Innen- und Außeneinsätze mit Tragkräften von drei bis 50 Tonnen, die auch mit Plattform verfügbar sind. Zu Frage 5: Unsere Palette an Anhängern umfasst Ein- und Aufschubkonzepte mit Bodenrollern sowie eigenständige Palettenfahrrahmen und Etagenwagen, für Einsätze im Freien auch mit Wetterschutz. Ein den individuellen Anforderungen entsprechendes Routenzugkonzept lässt sich erst nach einer Einsatzanalyse und Aufnahme der örtlichen und prozessualen Randbedingungen erarbeiten. Zu Frage 6: Unsere Autopilot-Lösungen TAE 300/500 setzen wir vor allem für wiederkehrende Fahrten zum Überbrücken mittlerer bis längerer Distanzen ein. Dazu kombinieren wir weitere fahrerlose Transportsysteme zum Be- und Entladen der Routenzuganhänger. Für den Transport von Sondergestellen und Kleinteilen kann man unterstützend unseren induktionsbasierenden TAE050 mit einer Zugkraft bis zu 500 Kilogramm einsetzen. Zu Frage 7: Eine effiziente Routenzugsystemlösung setzt eine ganzheitliche Planung des Prozesses, der technischen Betriebsmittel und der Ablaufsteuerung voraus. Ziel ist es, Individualtransporte und Leerfahrten mithilfe alternativer Transportlösungen zu verringern oder zu eliminieren. Die Ladungsträgerauswahl ist zentral, um die Materialbestände im System zu reduzieren. Zudem bedarf es am Zielort einer optimalen Kombination aus Anhängern und Bereitstelltechnik, damit sich Behälter ergonomisch und zügig tauschen lassen. Zu Frage 8: Es kommt auf den jeweiligen Einsatzfall an. Lithium-Ionen-Batterien sind für Zwischenladungen ausgelegt, sodass längere Einsatzzeiten möglich sind oder der Batteriewechsel komplett entfällt. Zu Frage 9: Der Automatisierungsgrad dürfte auch im Routenzugbereich steigen. Das autarke Be- und Entladen von Anhängern, robotikunterstützte Behälterwechsel- und Kommissioniervorgänge sowie eine wesentlich höhere Flexibilität aufgrund autonomer Lösungen werden langfristig Einzug halten. (Foto: Toyota) u www.toyota-forklifts.de


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