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50 Flurförderzeuge Zu Frage 5: Wir bedienen das gesamte Spektrum der regulären Anhänger. Standard ist bei uns aber eher der Bereich des kundenspezifischen Sonderbaus. Einfach ausgedrückt: „Geht nicht, gibt es nicht“. Wir setzen auf drei grundsätzliche Anhängertypen, die wir bezogen auf Aufbau, Kurvenverhalten, Behälterabmessung und -gewicht an Kundenbedürfnisse anpassen. Zu Frage 6: Bei der Automatisierung sind drei Arten zu unterscheiden. Erstens der reine Fahrbetrieb, der besonders sinnvoll ist, wenn zwischen den Abladestellen große Strecken liegen, die ein Fahrer unproduktiv zurücklegen müsste. Zweitens das automatische Be- und Entladen bei hohen Gewichten, die den Bediener über seine Leistungsgrenze hinaus belasten würden. Drittens die Kombination der beiden erstgenannten, die sich vor allem für Unternehmen eignet, die Routenzüge im Drei-Schicht-Einsatz nutzen, um Kosten zu senken. Still hat die drei Varianten im Angebot. Zu Frage 7: Routenzüge sind wirtschaftlich, wenn Transporte regelmäßig anstehen. Je länger die Strecke, desto besser kann sich das Routenzugkonzept absetzen. Wichtig ist die Einführung einer Lean Production, da kleine Behälter und geringe Gewichte bis 500 Kilogramm elementar für den Routenzugeinsatz sind. Zu Frage 8: Ja, durch die Möglichkeit, regelmäßig zwischenzuladen, passt die Lithium-Ionen-Batterie perfekt zum Routenzug, der zyklisch an bestimmten Orten eine gewisse Zeit verweilt, beispielsweise zum Be- und Entladen. Zu Frage 9: Der Trend geht klar zur Automatisierung. Das betrifft nicht nur die reine Fahrt. Eine große Herausforderung bildet die Strecke vom Fahrweg des Routenzugs bis an den Arbeitsplatz, der sogenannte „letzte Meter“. (Foto: Still) u www.still.de Timo Gläser Produktspezialist Routenzugsysteme, Toyota Material Handling Deutschland GmbH Zu Frage 1: Für die Routenzugfahrer sind neben einer ergonomischen Handhabung vor allem das Nachlaufverhalten der Anhänger und eine einfache und verschleißfreie Energieanbindung wichtig. Unsere Anhänger mit Vierradachsschenkel realisieren eine sehr hohe Spurtreue mit minimaler Abweichung bei 90-Grad-Kurvenfahrt. Zudem verfügt jeder Anhänger über einen elektronischen Aushub. Zurzeit steht Toyota vor der Einführung eines Anhängerkonzepts für Routenzüge mit Scharnierkupplung, das ähnlich wie unsere Kommissionier-Schlepper eine hohe Spurtreue mit einem geringen Wenderadius vereint. Besonders interessant ist diese Alternative in Verbindung mit automatisierten Schleppern. Mit dem Tow Train, der handelsübliche Toyota BT Lifter Handhubwagen in einem Zugverband führt, bieten wir ein einfaches Konzept an. Es kombiniert die Effizienz von Routenzügen mit der Flexibilität manueller Handhubwagen. Zu Frage 2: Routenzüge eignen sich primär für Just-in-time- oder Just-in-sequence Belieferungen in der Produktionsversorgung. Zudem übernehmen sie Überbrückungsverkehre in Außenbereichen, Gepäcktransporte auf Flughäfen und Aufgaben in der Kommissionierung und industriellen Instandhaltung. Ziel ist es, die logistische Produktivität und Sicherheit durch weniger Kreuzungsverkehr zu steigern. Durch Standardisierung und die Einführung verschwendungsarmer Versorgungsprozesse sind transparente und hochzyklische Materialflüsse realisierbar, sodass die Total Cost of Ownership sinken. Firma Name Straße Land/PLZ/Ort Ust.-ID-Nr. E-Mail Datum/Unterschrift


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