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Flurförderzeuge 47 www.Dhf-magazin.com auf dem Still Lift Runner, einem Routenzug mit patentiertem Entnahmesystem für Trolleys, das für einzigartigen Bedienkomfort steht. Unsere Kion-Partner sind die absoluten Spezialisten in der Entwicklung von Routenzügen. Zu Frage 6: Routenzuglösungen sind optimal geeignet, wenn es um einen Drei-, mindestens aber um einen Zwei-Schicht-Betrieb mit sich kontinuierlich wiederholenden Transporten in möglichst gleicher Abfolge geht. Zu Frage 7: Die für fahrerlose Transportsysteme geltenden Bodenspezifikationen, zum Beispiel in Bezug auf Reibung, Ableitung und Ausführung, sind einzuhalten. Zudem sollte ein Querverkehr durch Mitarbeiter oder manuelle Flurförderzeuge begrenzt sein, weil er die Systemleistung deutlich reduzieren könnte. Zu Frage 8: Unbedingt! Lithium-Ionen-Technologie ist immer in Betracht zu ziehen, wenn der Kunde bereit ist, etwas mehr zu investieren. Dafür erhält er eine höhere Verfügbarkeit und verkürzt die Ladezeiten. Zu Frage 9: Als nächsten Schritt erwarten wir die automatische Be- und Entladung der Anhänger, bezogen auf automatische Routenzuglösungen. Das Thema wird häufig bei Kundenanfragen angesprochen. (Foto Egemin) u www.egemin.de stellungen an den Produktionslinien reduzieren, woraufhin die Ausgaben weiter sinken. Überdies können Betreiber flexibel auf Änderungen in ihrer Fertigung reagieren, zum Beispiel bezogen auf das Layout oder auf die zu transportierenden Teile. Zu Frage 3: Grenzen für Routenzüge resultieren meist aus dem Lagerlayout. Beinhaltet es enge Stichgänge oder sternförmige Layouts, dürfte das Befahren mit Routenzügen schwer darstellbar sein. Alternativ bietet Jungheinrich manuell und automatisch gesteuerte einzelne Flurförderzeuge an. Zudem gibt es Ladungen, die aufgrund ihrer Länge und wegen der Kurven kaum durch Routenzüge zu transportieren sind. Zu Frage 4: Wir bieten Schlepper für fast alle Anwendungsfälle in der Industrie, im Krankenhaus und im Flughafen an. Vom deichselgeführten Kleinschlepper, zum Manövrieren von Lasten, die bis zu einer Tonne wiegen, bis hin zu Sitzschleppern, die im Außeneinsatz 28 Tonnen Gewicht und mehr verziehen. Daneben haben wir Plattformwagen im Programm. Zu Frage 5: Unser Anhängerprogramm ist ebenfalls breit gefächert. Für schlanke Routenzuglösungen eignet sich der E-Frame-Anhänger GTE. Er hebt zum Beladen wahlweise mechanisch, hydraulisch oder elektrisch an und hat bei Kurvenfahrten, durch die Kombination aus einer kompakten Mittelachse und Deichseln, wenig Platzbedarf. Die Portal-Anhänger GTP und Flatbed-Anhänger GTF ermöglichen es, beidseitig zu be- und entladen oder die Last ergonomisch durchzuschieben. Zudem führt die Allradlenkung auch bei diesen Anhängern zu einer optimalen Spurfolge. Zu Frage 6: Für Automatisierungen eignen sich vor allem lange, wiederkehrende Routen. Mit dem Schlepper EZS 350a hat Jungheinrich ein Fahrzeug, das vorgegebene Strecken autonom abfährt. Kombiniert mit Anhängern, die für automatisches Be- und Entladen ausgelegt sind, entsteht ein automatisierter Routenzug. Solche Systeme haben wir zum Beispiel bei namhaften Automobilherstellern erfolgreich im Einsatz. Matthias Maurin Gruppenleiter Product Sales & Price Manager für Routenzüge, Jungheinrich AG Zu Frage 1: Routenzüge sind wesentlicher Bestandteil der Ver- und Entsorgungslogistik. Wir stimmen alle Komponenten aufeinander ab, damit sie als System funktionieren und die Kunden von einem unkomplizierten Handling profitieren. Exemplarisch stehen dafür unsere GTE-Anhänger, die sich werkzeuglos konfigurieren lassen und Lasten mithilfe ihrer Auto Lift-Funktion zeitsparend anheben. Um eine weiße Produktion zu verwirklichen, setzen wir schmutzarme elektrische Verbindungen ein. Zu Frage 2: Routenzüge sind vor allem für regelmäßig wiederkehrende Transporte ausgelegt, besonders in der Produktionsversorgung, verbunden mit modernen Fertigungskonzepten. Da Routenzüge Transportaufträge bündeln, ist es möglich, verschiedene Ladungseinheiten gleichzeitig zu transportieren. Somit nimmt der innerbetriebliche Verkehr ab, die Kosten fallen und die Sicherheit steigt. Der Platzbedarf lässt sich durch schmale Routenzüge und einfache Bereit


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