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42 Lagerlogistik + Materialfluss bei unterstützt das PSIwms die Disponenten mit Informationen über den aktuellen Auslastungsgrad der Kommissionier- und Verpackungskapazität sowie über die Flächenbelegung t Vereinnahmung der Anlieferungen der Produktion im Wareneingangsbereich des Hettich-Logistikzentrums (Foto: Hettich Logistik) „Die Flexibilität des Systems, die Skalierbarkeit, aus zusätzliche Funktionen sowie die Upgrade- und Release- Fähigkeit bieten eine langfristige Investitionssicherheit“   10.2017 im Warenausgang. Transportkosten senken, Planungssicherheit steigern Auf Basis dieser Plandaten erfolgt zudem die Disposition der Transportdienstleister. Mit den genauen Plandaten aus dem PSIwms ermitteln und buchen sie frühzeitig die zum Verladetermin erforderlichen Laderaumkapazitäten. „Das senkt die Transtikzentrum aber Ganz- und Mischpaletten“, sagt Sasse. „Und die werden dank PSIwms generell tagesaktuell kommissioniert und bereitgestellt.“ Nach Abschluss der Kommissionierung transportiert die Fördertechnik die kommissionierten Mischpaletten sowie die Direktauslagerungen aus dem HRL in den Transportverpackungsbereich. „Dabei sorgt das PSIwms automatisch für eine auftrags- und belastungsorientierte Zuordnung sowie eine gleichmäßige Verteilung der Paletten auf die Verpackungsbahnen“, erläutert PSI-Projektten aus dem PSIwms an das Hostsystem. Parallel dazu stößt das PSIwms den Druck der erforderlichen Packstücketiketten und Versandpapiere an, die in der Nähe der Warenausgangszonen erstellt und den Sendungen beigelegt werden. Zentrale Koordinationsstelle des Logistikzentrums ist der Planungsleitstand. In einer modernen Cockpit-Situation bildet das PSIwms in Echtzeit neben der Anlagenauslastung auch die Transport-Disposition für den jeweiligen Folgetag und, über das Yard- Management im PSIwms, die Torzuweisung der Lkws ab. „Die Darstellung der gesamten Auftragslast und des Status der Auftragsbearbeitung unterstützt das Leitstandspersonal bei der Entscheidung über Kapazitätsverlagerungen, Prioritätsvergaben oder sonstige steuernde Eingriffe“, veranschaulicht Logistikerin Sasse die Leitstandvorteile. „Das Yard-Management sorgt für Effizienz bei der Be- und Entladung der ankommenden Lkws ohne Zeitverlust.“ Im Yard-Management des WMS werden die Transport- und Lkw-Daten erfasst und die ankommenden Lkws in eine Parkzone dirigiert. Mit Bereitstellung des Warenausgangs leitet das Leitstandspersonal die Lkws aus der Parkzone an die entsprechenden Verladerampen. Den Lkw-Fahrern wird das Verladetor auf einer speziellen Outdoor- Anzeigetafel mitgeteilt. Parallel dazu gehen die Informationen an die Staplerfahrer in der Halle, die anschließend die Verladung des Warenausgangs übernehmen. „Die konsequente Nutzung des Staplerleitsystems und die systemseitige Überwachung aller Transportbewegungen stellt den optimalen zeitlichen Ablauf der Prozesse sicher und gewährleistet eine fehlerfreie Verladung“, erklärt Sasse. Rund 2700 Paletten bearbeiten die Mitarbeiter im zentralen Logistikzentrum von Hettich pro Tag im Wareneingang. Mit durchschnittlich 2  000 Lieferscheinpositionen werden zudem im Warenausgang täglich mehr als 3 000 Paletten für den Versand bereitgestellt. „Logistik ist für Hettich ein Erfolgsfaktor“, resümiert Sasse. „Dabei unterstützt der Funktionsumfang des PSIwms mit durchgängiger Transparenz und der zentralen Steuerung der Prozesse vom Wareneingang bis zur Auslieferung unseren hohen Anspruch an Lieferfähigkeit und Qualität der Auftragsfertigung. Eine zukunftsfähige Investition.“ u www.psilogistics.com portkosten, steigert die Planungssicherheit, und wir sparen Zeit und Fläche“, fasst Logistikmanagerin Sasse zusammen. Anhand von Verladetermin und hinterlegten Prozesszeiten berechnet das PSIwms rückwärtig, nach dem „Pull-Prinzip“, die Kommissionier- und Bereitstellungsprozesse. Zum richtigen Zeitpunkt startet das IT-System dann automatisch die Auslagerung der Quellpaletten aus dem HRL und steuert diese entweder an die zwölf Kommissionier- oder direkt an die Transportverpackungsplätze aus. Dabei koordiniert das WMS eine sequenzierte Bereitstellung der Quellpaletten an den Kommissionierplätzen. Ein Kommissionierplatz ist eigens zur Abwicklung von Kleinmengenaufträgen vorgesehen. Dort kommissionieren Mitarbeiter im Wesentlichen Versandaufträge, die an KEP-Dienstleister übergeben werden. „In der Regel umfasst das Auftragsspektrum im zentralen Logismanager Dr. Zerr. Zur Transportsicherung durchlaufen die Paletten auf der Förderstrecke automatische Folierer. Integriertes Staplerleitsystem und Yard- Management Am Ende der Verpackungsbahnen ist eine Übergabestelle für Stapler eingerichtet. Dort zeigt ein Display den Staplerfahrern an, was mit der jeweiligen Palette geschehen soll. Die Identifikation der Paletten erfolgt über Long Range Scanner, die mit den Datenterminals der Stapler verbunden sind und mit dem WMS kommunizieren. Das integrierte Staplerleitsystem des PSIwms vergibt wegeoptimierte Fahraufträge. Die Transportaufträge in die geplante Warenausgangszone an einem der 21 Warenausgangstore werden durch Scannung eines Ladezonen-Barcodes abgeschlossen. Nach vollständiger Bereitstellung aller Auftragspaletten erfolgt die Rückmeldung der Da-


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