Page 24

dhf_1017

24 Lagerlogistik + Materialfluss Leistungsfähigkeit des Lagers gesichert Nach 14 Betriebsjahren war das Teileversorgungslager für die Produktion im KSB-Werk Frankenthal in die Jahre gekommen. Zudem war es nicht mehr leistungsfähig genug, um mit dem Wachstum Schritt zu halten. Durch eine Modernisierung hat Viastore das Lager an den jetzigen Produktionsstand angepasst und zukunftssicher gemacht. Die Baureihe Etanorm gehört zu den wichtigsten Produkten der KSB-Gruppe, einem internationalen Hersteller von Pumpen und Armaturen. Mehr als 1,5 Millionen dieser einstufigen Spiralgehäusepumpen hat KSB bisher gefertigt, unter anderem am Hauptsitz in Frankenthal bei Ludwigshafen. Bis zu 300 Stück werden hier pro Tag produziert. Herzstück der Produktion ist das Teileversorgungslager (TVS): In dem Tablarlager mit rund 5 000 Stellplätzen lagern die Hauptkomponenten der Pumpen, unter anderem Gehäuse, Druckdeckel und Laufräder. Erst wenn ein Kunde bestellt, wird aus diesen Bauteilen eine individuell   10.2017 zugeschnittene Pumpe kommissioniert, montiert und versendet. Fällt das Lager aus, hat dies einen erheblichen Mehraufwand für die Mitarbeiter bei der Bereitstellung der Komponenten zur Folge, was einen Lieferverzug verursachen kann. Nach 14 Betriebsjahren war die Lebensdauer des TVS erreicht. „Die Probleme mit der Anlage häuften sich“, beschreibt Stefan Breivogel, Leiter der Logistik im KSB-Werk Frankenthal, die Situation Mitte 2016. „Unsere Mitarbeiter waren vermehrt an die Unzulänglichkeiten der Anlage gebunden. Sie mussten Kästen geraderücken, Fehler quittieren und Störungen beseitigen.“ Ursprünglicher Lager-Hersteller nicht mehr verfügbar Zahlreiche Komponenten der Regalbediengeräte (RBG) des zweigassigen Lagers waren inzwischen abgekündigt; für die SPS, Antriebe, Frequenzumrichter, Entfernungsmessung und Datenlichtschranken gab es keine Ersatzteile mehr. Eine ähnliche Situation herrschte in der vorgelagerten Fördertechnik: Der Verschiebewagen war in die Jahre gekommen, die Steuerungen abgekündigt, und die Konturenkontrolle sorgte für weitere Störungen. „Durch den Konkurs des ursprünglichen Herstellers hatten wir keinen Ansprechpartner mehr für die Anlage und für besonde


dhf_1017
To see the actual publication please follow the link above