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Herstellerumfrage Lagerlogistik + Materialfluss 13 www.Dhf-magazin.com Zu Frage 1: Das zum internationalen Technologiekonzern Körber gehörende Geschäftsfeld Logistik-Systeme bietet seit Jahren Energie- und Ressourceneffizienz in der Intralogistik. Speziell in der Sparte Logistiksysteme hat Aberle als Generalunternehmer immer beide Aspekte im Fokus. Unser Green-Warehouse-Projekt zielt neben dem schonenden Einsatz der Primärenergie immer auch auf ökonomische Aspekte, welche sich durch das effizientere Steuern ergeben. Aktuell stehen im Bereich der Ökonomie und der zunehmenden Digitalisierung weitere Lösungen bei uns in den Startlöchern. Hier kann zum Beispiel unsere Service-App genannt werden, durch die neben konsequent digitaler Dokumentation zum Schutz der Ökologie auch Servicepersonaleinsätze mithilfe von Remote-Assistance- Funktionen reduziert werden können. In unseren Forschungs- und Entwicklungsabteilungen werden aktuell weitere Themen zur Steigerung der Ressourceneffizienz bearbeitet, die unter den Schlagworten „Condition Monitoring“, „Predictive Maintenance“ oder „Virtual Twin“ bekannt sind. Zu Frage 2: Unter der Dachmarke Körber Logistics liefert unser Geschäftsfeld digitalisierte Lösungen für die Smart Factory (Produktionslogistik), das Warehouse, E-Commerce und die Steuerung der gesamten Lieferkette. Mit unseren Lösungen in der Intralogistik verfolgen wir seit langem den Grundsatz des Echtzeitabbildes für die Prozess-Management Produkte und sind mit unserer Praxiserfahrung sehr gut aufgestellt. Wir arbeiten hier aktuell an weiteren Verbesserungen, indem wir beispielsweise virtuelle Zwillinge für die Anlagen erzeugen. Dieser Zwilling ermöglicht es, Anlagen und Prozesse während der Projektierung und vor der Realisierung durchzutesten und zu validieren. Auch lassen sich Schwachstellen frühzeitig aufdecken. Des Weiteren können mit diesen Virtual Twins auch zukünftige Business-Modelle unsere Kunden dahingehend untersucht werden, in wieweit die Technik und die Systeme dafür ausgelegt sind und wo diese eventuell angepasst werden müssen. Dies sichert unseren Kunden ihre Investition und minimiert mögliche Risiken. u www.aberle-automation.com u www.koerber-logistics.com Achim Aberle Leiter Technik und Entwicklung, Aberle GmbH Leingarten, Geschäftsfeld Logistik Systeme Thomas Wiesmann Vertriebsleiter Sortier- und Verteiltechnik bei der Beumer Group Zu Frage 1: Die Materialflusstechnik wird immer komplexer und damit müssen intralogistische Anlagen und Systeme auch immer flexiblere Aufgaben erledigen können. Das gilt insbesondere für Online- Händler, die sich mit diversen Herausforderungen auseinandersetzen, wie etwa individuelle Zustellzeiten oder „Same Day Delivery“. Charakteristisch für den E-Commerce ist zudem die Atomisierung der Sendungen. Hier werden vor allem hohe Anforderungen an die Software gestellt. Diese muss sich bei Bedarf erweitern lassen, um Materialflüsse jederzeit optimieren zu können. Wir haben unsere Hochleistungssortieranlagen modular aufgebaut. Damit können wir diese speziell auf die Aufgaben der Betreiber abstimmen und bei Bedarf mit weiteren Modulen ausrüsten – beispielsweise Handaufgabeplätze oder semi-automatische Einschleusungen. Darüber hinaus modernisieren wir mechanische Anlagenteile, wenn der Betreiber eine Leistungssteigerung oder Energieeinsparung erzielen möchte. Um Päckchen, Pakete oder auch Tütenware schnell und schonend sortieren zu können, bieten wir vollautomatische Hochleistungssysteme wie Quergurt- und Kippschalen-Sorter. Betreiber erhalten damit eine hohe Verfügbarkeit der Güter. Sie müssen die Anlagen wegen der berührungslosen Energieübertragung selten warten, und beide Typen arbeiten zudem äußerst energieeffizient. Zu Frage 2: Unsere Anlagen statten wir von Beginn an mit intelligenter Software und Steuerungen aus. Betreiber bekommen einen klaren Mehrwert: Ihre Abläufe sind flexibler, auch bei Losgröße 1 arbeiten sie effizient. Sie können ihre Prozesse auf umfassender Datenbasis gesamtheitlich optimieren und erzielen durch die höhere Transparenz deutliche Einsparungen. Auf dem Weg zu Industrie 4.0 entstehen hochgradig verknüpfte Systemstrukturen mit einer Vielzahl von beteiligten Menschen, ITSystemen, Automatisierungskomponenten und Maschinen. Durch die Vernetzung sammeln sich gigantische Mengen an Daten und Metadaten. Wegen der Globalisierung kann sich das Datenmanagement über Standorte, Länder und Kontinente hinweg erstrecken. Die dafür benötigten Schnittstellen können dabei schnell zu enormen Kostentreibern werden. Eine Möglichkeit, dies künftig effizient zu handhaben, sehe ich im Cloud Computing. Damit lassen sich wesentlich größere Datenmengen als mit herkömmlichen Serverlösungen verarbeiten. Außerdem können Echtzeitdaten mit historischen Daten abgeglichen werden. u www.beumergroup.com


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